• Der Landespreis Werkealschule geht u.a. an zwei ehemalige Schüler der Grund- und Werkrealschule Zimmern

    Wir gratulieren den 3 Preisträgern sowie der GWRS Villingendorf und freuen uns ganz besonders für Jason Boxheimer und Nawid Kakah, die bis zur Klasse 9 an der Grund- und Werkrealschule Zimmern die Schulbank drückten und im Rahmen der hervorragenden Kooperation Klasse 10 mit der Grund- und Werkrealschule Villingendorf dort ihren mittleren Bildungsabschluss ablegen. Im Folgenden finden Sie Ausschnitte aus der Pressemitteilung der GWRS Villingendorf.

    Im weißen Saal des neuen Schlosses in Stuttgart war ein wahrlich würdiger Rahmen gegeben für die diesjährige Preisverleihung des Landespreises Werkrealschule. Die 30 geehrten landesbesten Abschlussschüler hatten bereits ein umfangreiches Rahmenprogramm absolviert, zu denen sie von den Stiftern des Preises samt ihren Familien eingeladen waren. Radio-Moderatorin Janet Pollok (SWR) führte durch das bunte Programm und richtete regelrechte kleine Laudatios an die geehrten Jugendlichen. Staatssekretär Volker Schebesta unterstrich die Wichtigkeit des Preises im Kultusministerium und lobte die berufsvorbereitende Arbeit an den Werkrealschulen des Landes.

    Für die Porsche AG, die den Landespreis für Natur und Technik stiftet, führte Personalvorstand Andreas Haffner aus, dass sein Unternehmen vieles mit den Idealen des Landespreises verbinde. Neugier, Mut, ein nicht immer gerader Weg, soziales Engagement und Verantwortung seien hier beispielhafte Ideale. Janet Pollok lobte den Preisträger  Jason Boxheimer aus Villingendorf dafür, dass er in nur einem Schuljahr an der Villingendorfer Schule zu einer festen Größe heran gewachsen sei, sich außerdem im örtlichen Schützenverein und beim Technischen Hilfswerk engagiere. Helmut Jahn, Vorstand der Stiftung Würth, lobte ausdrücklich Jasons anstehende Ausbildung zum Zimmermann bei Holzbau Mei in Villingendorf. Für den Landespreis Gesundheit und Soziales traten Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg sowie Bernhard Slatoch für Caritas der Diözese Rottenburg-Stuttgart ans Mikrofon. Sie unterstrichen beide die notwendiger Verantwortung für andere und bemühten Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“. Der geehrte Nawid Kakah aus Dietingen, der nach seiner Flucht aus Afghanistan, alleine mit seinem Zwillingsbruder, in nur dreieinhalb Jahren sehr gut Deutsch gelernt und sich perfekt integriert hatte, dabei anderen unter anderem mit Nachhilfe in Mathematik half, beginnt nun im Herbst eine Ausbildung als Industriemechaniker bei Kern-Liebers.“

    „…Rektor Rainer Kropp-Kurta dankte auch seinem Kollegen Jan Hofelich für die hervorragende Kooperation für eine gemeinsame 10. Klasse in Villingendorf, denn mit Jason Boxheimer und Nawid Kakah wurden zwei Schüler ausgezeichnet, die bis zur neunten Klasse an der GWRS Zimmern o.R. die Schulbank drückten.“